Dienst met cantate zondag 31 januari 2010

Aanvangstijd 10.30 uur
Cantate Ich hab in Gottes Herz und Sinn (BWV 92)
Componist J.S. Bach
Door Residentie Kamerkoor / Residentie Bachorkest o.l.v. Jos Vermunt. Solisten: Klaartje van Veldhoven (sopraan), Mark Omvlee (tenor), Frans Fiselier (bas)
Predikant Ds. Rienk Lanooy

Toelichting en tekst

Bach componeerde deze koraalcantate voor de dienst op 28 januari 1725. Voor de tekst nam hij het gelijknamige lied van Paul Gerhardt uit 1647 als uitgangspunt. In de cantatedelen 1, 4 en 9 is de tekst letterlijk overgenomen. In de delen 2 en 7 gebruikte Bach enkele zinnen uit het oorspronkelijk lied. De dichter van de overige cantateteksten is ons niet bekend.
In het groots opgezette openingsdeel wisselen hobo's en strijkorkest elkaar speels af in een opgewekte 6/8e maatsoort. Hierna introduceren de sopranen de eerste koraalfrase en refereren de overige koorstemmen aan de orkestrale introductiemuziek. De koraalmelodie is het bekende ‘Was mein Gott will, das gescheh allzeit'. Deze structuur herhaalt zich bij de volgende koraalzinnen.
Het basrecitatief is uitgebreider dan we gewend zijn. Een terugkomend motief in de cellopartij (ritornel) begeleidt de zanger bij de verschillende koraalzinnen. Hiertussen wordt recitatieftekst met uitgebreide klankschilderingen door de cello uitgebeeld. (wilde snelle loopjes bij ‘Prasseln und Knallen', golvende motieven bij ‘Wassern' en ‘Wellen'). In de tenoraria wordt de haast agressieve tekst (‘reisst, fällt, bricht' en ‘wüten, rasen, krachen') door het strijkorkest passend begeleid met snelle vioolpassages en ritmisch gepunteerde begeleidingsfiguren.
Hierna volgt het rustige altkoraal waarbij de twee hobo's d'amore de vrije melodie voor hun rekening nemen. De kooralten zingen de koraalmelodie. De tenor wordt in het recitatief begeleid met losse akkoorden door het continuo. Opvallend is dat bij ‘(deine Angst und) Qual, dein bitter Kreuz und (Pein)' elke noot een verhogingsteken heeft (een kruis), en ook dat Bach bij het tweemaal gezongen ‘Geduld' de tempoaanduiding ‘Adagio' noteert. Een stormachtige basaria volgt als contrast. Een lage stem, begeleid met de laagste partij uit het orkest. Met enkel rollende, snelle zestiende noten. De wind en de storm razen als het ware om de oren.
Het volgende koraal wordt afgewisseld met vier recitatieven voor solostemmen van laag naar hoog. Een richting die ook uit de teksten naar voor komt (‘dein Himmelreich sich in mir zeigen muss').
Het ‘neues Lied' uit het sopraanrecitatief klinkt als het ware in de aria voor sopraan, hobo d'amore en strijkorkest. Deze laatste groep tokkelt de snaren aan (pizzicato) waardoor de zangerige lyriek van de hobo en sopraan nog duidelijker tot haar recht kan komen. De dansante 3/8ste maatsoort leidt naar een vredig ‘Amen, amen: Vater, nimm mich an!'. De cantate wordt afgesloten met de slotstrofe van het koraal in een zetting voor koor en orkest.

Koor

Ich hab in Gottes Herz und Sinn
Mein Herz und Sinn ergeben,
Was böse scheint, ist mein Gewinn,
Der Tod selbst ist mein Leben.
Ich bin ein Sohn
Des, der den Thron
Des Himmels aufgezogen;
Ob er gleich schlägt
Und Kreuz auflegt,
Bleibt doch sein Herz gewogen.

Koor en recitatief (bas)

Es kann mir fehlen nimmermehr!
Es müssen eh'r
Wie selbst der treue Zeuge spricht,
Mit Prasseln und mit grausem Knallen
Die Berge und die Hügel fallen:
Mein Heiland aber trüget nicht,
Mein Vater muss mich lieben.
Durch Jesu rotes Blut bin ich in seine Hand geschrieben;
Er schützt mich doch!
Wenn er mich auch gleich wirft ins Meer,
So lebt der Herr auf großen Wassern noch,
Der hat mir selbst mein Leben zugeteilt,
Drum werden sie mich nicht ersäufen.
Wenn mich die Wellen schon ergreifen
Und ihre Wut mit mir zum Abgrund eilt,
So will er mich nur üben,
Ob ich an Jonam werde denken,
Ob ich den Sinn mit Petro auf ihn werde lenken.
Er will mich stark im Glauben machen,
Er will vor meine Seele wachen
Und mein Gemüt,
Das immer wankt und weicht in seiner Güt,
Der an Beständigkeit nichts gleicht,
Gewöhnen, fest zu stehen.
Mein Fuß soll fest
Bis an der Tage letzten Rest
Sich hier uf diesen Felsen gründen.
Halt ich denn Stand,
Und lasse mich in felsenfesten Glauben finden,
Weiß seine Hand,
Die er mich schon vom Himmel beut,
zu rechter Zeit
Mich wieder zu erhöhen.

Aria (tenor)

Seht, seht! wie reißt, wie bricht, wie fällt,
Was Gottes starker Arm nicht hält.
Steht aber fest und unbeweglich prangen,
Was unser Held mit seiner Macht umfangen.
Laßt Satan wüten, rasen, krachen,
Der starke Gott wird uns unüberwindlich machen.

Koraal (alt)

Zudem ist Weisheit und Verstand
Bei ihm ohn alle Maßen,
Zeit, Ort und Stund ist ihm bekannt,
Zu tun und auch zu lassen.
Er weiß, wenn Freud,
er weiß, wenn Leid
Uns, seinen Kindern, diene,
Und was er tut,
ist alles gut,
Ob's noch so traurig schiene.

Recitatief (tenor)

Wir wollen uns nicht länger zagen
Und uns mit Fleisch und Blut,
Weil wir in Gottes Hut,
So furchtsam wie bisher befragen.
Ich denke dran,
Wie Jesus nicht gefürcht' das tausendfache Leiden;
Er sah es an
Als eine Quelle ewger Freuden.
Und dir, mein Christ,
Wird deine Angst und Qual, dein bitter Kreuz und Pein
Um Jesu willen Heil und Zucker sein.
Vertraue Gottes Huld
Und merke noch, was nötig ist:
Geduld! Geduld!

Aria (bas)

Das Brausen von den rauhen Winden
Macht, dass wir volle Ähren finden.
Des Kreuzes Ungestüm schafft bei den Christen Frucht,
Drum lasst uns alle unser Leben
Dem weisen Herrscher ganz ergeben.
Küsst seines Sohnes Hand, verehrt die treue Zucht.

Koraal en recitatief (allen)

Ei nun, mein Gott, so fall ich dir
Getrost in deine Hände.
Bas
So spricht der gottgelassne Geist,
Wenn er des Heilands Brudersinn
Und Gottes Treue gläubig preist.
Nimm mich, und mache es mit mir
Bis an mein letztes Ende.
Tenor
Ich weiss gewiss,
Dass ich ohnfehlbar selig bin,
Wenn meine Not und mein Bekümmernis
Von dir so wird geendigt werden:
Wie du wohl weißt,
Dass meinem Geist
Dadurch sein Nutz entstehe,
Alt
Dass schon auf dieser Erden,
Dem Satan zum Verdruss,
Dein Himmelreich sich in mir zeigen muss
Und deine Ehr je mehr und mehr
Sich in ihr selbst erhöhe,
Sopraan
So kann mein Herz nach deinem Willen
Sich, o mein Jesu, selig stillen,
Und ich kann bei gedämpften Saiten
Dem Friedensfürst ein neues Lied bereiten.

Aria (sopraan)

Meinem Hirten bleib ich treu.
Will er mir den Kreuzkelch füllen,
Ruh ich ganz in seinem Willen,
Er steht mir im Leiden bei.
Es wird dennoch, nach dem Weinen,
Jesu Sonne wieder scheinen.
Meinem Hirten bleib ich treu.
Jesu leb ich, der wird walten,
Freu dich, Herz, du sollst erkalten,
Jesus hat genug getan.
Amen: Vater, nimm mich an!

Koraal

Soll ich den auch des Todes Weg
Und finstre Straße reisen,
Wohlan! ich tret auf Bahn und Steg,
Den mir dein Augen weisen.
Du bist mein Hirt,
Der alles wird
Zu solchem Ende kehren,
Dass ich einmal
In deinem Saal
Dich ewig möge ehren.

De toelichtingstekst is geschreven door Jos Vermunt. De tekst valt onder het copyright van de Kloosterkerk.

Aan de diensten met cantate zijn hoge kosten verbonden. Ondanks vele giften dekt de collecte na afloop van de dienst slechts de helft van de uitgaven. Derhalve doet de Kloosterkerk een dringend beroep op de bezoekers om bij de uitgangscollecte actief bij te dragen (richtbedrag € 7,50 p.p.) aan de bestrijding van de onkosten.

Van de diensten met cantate is een agenda en een archief beschikbaar.